Analoge Wetterstation

Analoge Wetterstationen

eine analoge Wetterstation war früher sehr beliebt, weil man durch sie die Wetterentwicklung ablesen konnte. Diese analogen Wetterstationen gibt es unzähligen Designs, Materialien und Ausführungen, so dass für jeden Geschmack die richtige Wetterstation gemacht wurde. Selbst die sogenannten Wetterhütten, die nur die Umgebungstemperatur und die Luftfeuchtigkeit anzeigen, sind nichts anderes als analoge Wetterstationen. Obgleich heute oft digitale Wetterstationen benutzt werden, gibt es jedoch bei den analogen Wetterstationen weitaus schönere Designs, so dass viele Menschen sich trotz der modernen Technik für eine analoge Wetterstation entscheiden. Die meisten analogen Wetterstationen haben ein Thermometer, ein Barometer und Hygrometer integriert, also einen Luftdruckmesser und eine Messstation für die Luftfeuchtigkeit. Das Thermometer zeigt, wenn es innerhalb des Hauses aufgestellt wurde, nur die Umgebungstemperatur an. Es gibt selbstverständlich auch analoge Wetterstationen, die für die Außenbereich gedacht sind. Sie sollten allerdings derart konstruiert sein, dass sie auch starken Nachfrösten stand halten. Immerhin kann die Temperatur bei ungünstigen Wetterlagen in manchen Gebieten Deutschlands unter die – 30 °Celsius Marke rutschen. Solche Wetterstationen sind meist für eine kurzfristige Wettervorhersage gut geeignet.

Die meisten Menschen nutzen, wenn sie eine analoge Wetterstation haben, die Funktion des Thermometers. Sie wollen zum Beispiel die Raumtemperatur konstant bei 20°Celsius halten und dazu reicht eine analoge Wetterstation sehr wohl aus. Man will ja keine wissenschaftlichen Studien anlegen, sondern einfach nur zwischendurch wissen, wie warm es in der Wohnung ist. Das Barometer misst den Luftdruck. Ob der Luftdruck steigt oder sinkt, zeigt auch einem Normalsterblichen an, wie sich die Wetterlage in den nächsten paar Stunden entwickelt. Ein fallender Luftdruck weist auf schlechteres Wetter und eventuellen Regen hin. Steigender Luftdruck zeigt an, dass schönes Wetter praktisch schon vor der Tür steht. Wenn das Barometer abrupt abfällt, bedeutet das oft, dass ein Gewitter im Anzug ist. Mit diesen Informationen sind Generationen von Menschen gut zu Recht gekommen, wenn sie etwas vorhatten. Vor allem Landwirte und Leute, die viel im Freien arbeiten, nutzen gerne eine analoge Wetterstation, da sie gern wissen, wie sich Wetter entwickelt. Das Hygrometer, also die Anzeige für die Luftfeuchtigkeit, zeigt ebenfalls die Luftfeuchtigkeit im Raum an. Eine zu trockene Raumluft kann die Atemwege reizen und so zu gesundheitlichen Beschwerden führen. Diese drei Messeinheiten verschaffen dem selbst einen Laien einen kleinen Überblick über die momentanen Wettersituation, der sehr hilfreich sein kann.

Analoge Wetterstationen werden optisch sehr schön gestaltet, weil sie sowohl als Dekoration an der Wand als auch als Informationszentrum dienen. Die drei Messgeräte werden oft in hochwertiges Holz eingearbeitet, wobei das Design zeitlos elegant und formschön ist. Es gibt aber auch viele Wetterstationen, die aus Edelstahl gefertigt wurden. Auch sie entsprechen dem Trend nach gradlinigem, einfach Design, wobei der meist gebürstete Edelstrahl klassisch streng wirkt. Dafür ist er absolut pflegeleicht. Für welches Design man sich bei einer analogen Wetterstation entscheidet, ist ganz dem persönlichen Geschmack überlassen. Wem es auf die Genauigkeit der Messungen ankommt, der sollte eher auf eine digitale Wetterstation zurückgreifen, die sehr präzise arbeiten, weitaus präziser als eine analoge es kann. Doch diese digitalen Wetterstationen sind meist nur digitale Anzeigen in einem Plastikkasten und optisch wenig ansprechend. Darum behaupten sich die so schön gestalteten analogen Wetterstationen nach wie vor neben ihren digitalen Konkurrenten. Wem die exakten Messungen auf ein Zehntel Grad hinter dem Komma nicht so wichtig sind, sondern eher ein kurzer Überblick, der hat auch an einer analogen Wetterstation seine Freude.