Außensensoren

Außensensoren

Außensensoren sind die Schnittstelle zwischen Umwelt und Wetterstation. Außensensoren messen für gewöhn-lich in bestimmten, oft auch persönlich einstellbaren, Zeitintervallen Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luft-druck. Die daraus gewonnenen Daten werden an der Basisstation direkt angezeigt werden und zur manuellen oder automatischen Erstellung von Wetterprognosen herangezogen werden.

Außensensoren werden entweder konservativ mit Kabel oder neu seit einigen Jahren mittels Funk mit der Basisstation verbunden. Beide Optionen haben Vor- und Nachteile.
Eine Kabelverbindung ist in der Regel sehr zuverlässig, kann aber bei undichter Isolierung ihre Funktion verlieren.

Funkverbindungen sind normalerweise genauso zuverlässig, sehr selten kann es jedoch zu Interferenzen mit anderen Funkteilen kommen, womit die Funktionsfähigkeit eingeschränkt wird.

Beides passiert aber nur äußerst selten und so ist die Entscheidung ob Kabel oder Funk eine persönliche. Ein wesentlich Vorteil einer Funkverbindung ist die relativ hohe Reichweite: Gute Sensoren können Entfernungen vom 100 bis 300 Metern überbrücken, wobei Hausmauern natürlich dämpfend wirken.

Wesentlich wichtiger ist die Wahl des richtigen Standortes für den Sensor. In der Nähe der Hausmauer wird die Temperatur vor allem im Winter meist um einige Grad Celsius verfälscht. Deswegen sollte man einen freien Standort für den Außensensor finden.

Ebenso beeinflusst ein Gewässer, etwa ein Teich, den Wert der Luftfeuchtigkeit in der Umgebung und führt ebenfalls zu falschen Ergebnissen. Auch das sollte also bei der Wahl des richtigen Platzes bedacht werden.