Hygrometer

Hygrometer

Mit einem Hygrometer wird die Luftfeuchtigkeit bestimmt, d.h., man misst, wie viel Wasserdampf sich in der Luft befindet.

Bereits seit dem Mittelalter haben die Menschen verschiedene Pflanzen benutzt, um mit diesen regnerisches Wetter vorherzusagen.

So reagiert z.B. die Silberdistel auf eine Erhöhung der Luftfeuchtigkeit dadurch, dass die Unterseite der der Blätter mehr Wasser aufnimmt als die obere Seite. Dadurch krümmen sich die Blätter nach oben und schützen so die Blüte vor Regen.

Aber auch erste Hygrometer wurden gebaut. 1783 erfand Horace-Benedict de Saussure das erste Hygrometer, bei dem die Luftfeuchtigkeit mit Hilfe eines blonden Frauenhaars gemessen wurde. Das Haar dehnt sich bei Feuchtigkeit aus. Auch heute verwendet man diese Methode zur Messung der Luftfeuchtigkeit noch immer, nur werden man heute Kunstfasern.

Großherzog Ferdinand II. von Toskana kam auf die Idee, ein Gerät zu bauen, dessen hohler Kern mit Eis gefüllt wurde. Die Außenwand des Geräts beschlug daraufhin mit Wasser und dieses Wasser wurde aufgefangen. Man hat dann die Menge des Wassers gemessen und konnte so die Luftfeuchtigkeit bestimmen.

Eine wichtige Funktion von Hygrometern ist die Kontrolle des Raumklimas, da sich bei hoher Luftfeuchtigkeit schnell Schimmel bilden kann. Mit einem Hygrometer kann man die Gesundheit der Familie schützen und vermeidet Schäden am Haus.